23.12.2016 / Irak / news

Seit der jüngsten Befreiung der Dörfer in der Ninive-Ebene wünschen sich die christlichen Binnenflüchtlinge, endlich wieder dort Weihnachten zu feiern. Khalida träumt davon… .

Endlich ist das Dorf von Karakosch nach einer mehr als zweijährigen Besatzungszeit des Islamischen Staates befreit worden. Die Nachricht hat auch Erbil in Kurdistan erreicht, wo Khalida in einer Bäckerei arbeitet. Sie hatte bei ihrer Flucht aus Karakosch alles verloren. «Aber meine Freude hat nur einen Tag gedauert. Ich habe kurz danach erfahren, dass unser Haus vollständig niedergebrannt und zerstört war. Den...

21.12.2016 / news

In Aserbaidschan wurden am vergangenen Montag zwei christliche Leiter zu einer Geldstrafe von umgerechnet mehreren hundert Euro verurteilt, nachdem die Polizei in ihrer Hausgemeinde eine Razzia durchgeführt hatte. Die Behörden verboten den Männern, weitere Treffen abzuhalten; andernfalls drohten 'schwerwiegendere Konsequenzen'.

Verhaftung während des Gottesdienstes

16.12.2016 / Ägypten / news

Nach dem schlimmsten Attentat, das je auf eine Kirche in Kairo verübt wurde, stellen sich die Mitglieder der christlichen Gemeinschaft nach dem 11. Dezember viele Fragen.

Am vergangenen Montag um 11 Uhr, einen Tag nach der Tragödie, bereitet sich die koptische Gemeinschaft auf die Trauerfeier für die 27 christlichen Opfer des Selbstmordattentats vor, das im Inneren einer orthodoxen Kirche in Kairo verübt wurde. Während draussen die Sonne in einem wolkenlosen Himmel scheint, ist es in den Herzen stürmisch und die Christen sind aufgewühlt. Weshalb eine so brutale Tat? Warum wurden so...

15.12.2016 / Syrien / news

Für die Christen in Syrien findet nun schon die sechste Weihnachtszeit im Krieg statt. Die Kämpfe haben auch für die Christen enormes Leid gebracht, doch weiterhin sind viele entschlossen, im Land zu bleiben und inmitten von Tod und Zerstörung Licht und Hoffnung zu bringen. Am vierten Advent beteiligen sich syrische Christen verschiedener Denominationen an einem gemeinsamen Gebetstag. Viele Christen weltweit schliessen sich ihnen an, um an diesem Tag für Frieden für ihr zerrissenes Land zu beten.

'Für Gott ist nichts unmöglich'

09.12.2016 / Nigeria / news

3000 christliche Familien, die von islamistischen Terroristen vertrieben wurden, sind in der Region von Maiduguri vom Hunger bedroht. Sie haben Soforthilfe erhalten. Dies gibt ihnen neuen Mut.

Die Mehrheit dieser Familien stammt aus der Gegend von Gwoza (Bundesstaat Borno), die auch die Hauptstadt des von Boko Haram ausgerufenen Kalifats ist. «Die Christen aus dieser Region sind traumatisiert und verzweifelt. Früher waren sie da in der Mehrheit und nun gibt keine einzige funktionierende Kirche mehr und kein Christ lebt mehr in dieser Gegend», bestätigt William Naga, von der «...