16.10.2020 / Bangladesch / news

Vor drei Wochen wurden in Bangladesch Dutzende von heimlichen Christinnen getauft. Der Ort wurde sorgfältig ausgewählt. Er musste sehr diskret sein, weit weg von den Behausungen und nur zu Fuß erreichbar. Ein mutiger Schritt, der zeigt, wie entschlossen sie in ihrem Glauben trotz der drohenden Verfolgung sind. Es kommt zunehmend zu Angriffen auf Christen und Kirchen durch lokale Gemeinschaften. Diskriminierung am Arbeitsplatz oder im Alltagsleben ist für Christen in Bangladesch weit verbreitet.

09.10.2020 / Indonesien / news

Die Gewalt gegen Christen und ihre Kirchen im Jahr 2015 hatte Tausende von Menschen zur Flucht in die benachbarte Provinz Nordsumatra getrieben. In der betroffenen Provinz Aceh hat der islamische Extremismus starken Zulauf; sie ist der einzige Landesteil Indonesiens, in dem offiziell die Scharia gilt. Während die Mitglieder einer protestantischen Gemeinde in Singkil sich bis heute in einem provisorischen Unterstand zum Gottesdienst treffen, haben sie Geld zusammengelegt und mit dem Bau eines Hauses für die künftigen Pastoren begonnen. Nun werden ihnen neue Hindernisse in den Weg gelegt....

02.10.2020 / China / news

In den frühen 2000er-Jahren genoss die Kirche in China relativ hohe Freiheit. Doch in den letzten Jahren hat sich das mit der Einführung des neuen Religionsgesetzes 2018 wieder geändert. Viele Jugendgruppen mussten ihre Zusammenkünfte in den Untergrund verlegen Daher bilden wir Leiter aus, die den Jugendlichen den Glauben in einer Form weitergeben, die sie in ihrem Alltag anwenden können. Wenn sie lernen, ihre Identität in Gott zu finden, können sie auch in der Verfolgung standhaft bleiben.

01.10.2020 / Myanmar / news

Der 60-jährige Samson zeigt unserem Team einen kurzen Videoclip. Man sieht einen wütenden buddhistischen Mob, der sein Haus angreift, kurz nachdem Samsons Familie Christen geworden sind. Es ist drei Jahre her, seit Samsons Nachbarn versucht haben, seine Familie zu töten und sie schließlich aus dem Dorf vertrieben haben. Heute besteht die Gefahr für sie immer noch, und die Familie lebt nun in einem geheimen Zufluchtshaus, das von einem Partner von Open Doors in Myanmar betrieben wird.

01.10.2020 / Myanmar / news

Ein Frauenseminar, das von lokalen Partnern von Open Doors durchgeführt wurde, veränderte Lydias Sicht auf das Leben. Heute führt sie kleine Unternehmen, stellt Körbe und Schmuck her und bringt anderen Frauen bei, was sie ­gelernt hat.