08.05.2020 /
Usbekistan
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Usbekistan: Christen werden wesentliche Ressourcen vorenthalten

Mitten in der COVID-19-Pandemie ist Christen in Usbekistan der Zugang zu Gütern des täglichen Grundbedarfs wie etwa Nahrung, Wasser und medizinische Versorgung sowie wirtschaftliche Unterstützung verwehrt geblieben.

Die neue Politik der usbekischen Behörden unterstützt Menschen, die in Armut leben, mit verschiedenen Ressourcen. Christen wurden jedoch wegen ihres Glaubens vernachlässigt.

Batyr (Name geändert), ein Vater von vier Kindern, sagt, dass es ihm unmöglich sei, ein ausreichendes Einkommen für den Unterhalt seiner Familie zu erhalten. Durch die Pandemie gehört er zu jenen, die ihre Arbeitsstelle verloren haben. Die örtlichen Behörden weigerten sich, seiner Familie Taschen mit lebensnotwendigen Gütern zu geben, weil sie sich entschieden haben, Jesus nachzufolgen. Da Batyr und seine Familie die einzigen Christen in ihrem Dorf sind, finden sie oft nicht die Unterstützung, die sie brauchen.

Das ist kein Einzelfall. In ganz Usbekistan (und in anderen Ländern) wird Christen lebenswichtige Unterstützung verweigert. Unsere Partner vor Ort werden nun mobilisiert, um ihnen zu helfen.