01.03.2019 /
Nordkorea
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Nordkorea: Im Gebet ausharren allem Anschein zum Trotz!

Das zweite Gipfeltreffen zwischen Kim Jong-Un und Donald Trump fand ein jähes Ende, da sich die beiden Nationen nicht auf eine nukleare Abrüstung Nordkoreas einigen konnten. Beten wir weiterhin für das Schicksal der nordkoreanischen Christen, das die politischen Fragen weit übersteigt.

Diese Woche trafen sich die Staatsoberhäupter von Nordkorea und von den Vereinigten Staaten während zwei Tagen in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. Auch wenn dieser Gipfel erfolglos geblieben ist, dürfen wir der Wirkung unserer Gebete gewiss sein.

Negative Seiten

• Unsere Partner in der Region erwarten keine Besserung. Sie sagten uns, dass alles darauf hindeutet, dass 2019 für die Christen und unser geheimes Hilfsnetzwerk sehr schwierig sein wird.
• In Nordkorea herrscht Nahrungsmittelknappheit. Im Jänner 2019 wurden die Lebensmittelrationen von 550 auf 300 Gramm pro Person und pro Tag reduziert.
• Nach dem ersten Gipfeltreffen in Singapur im Juni 2018 verzeichneten die nordkoreanischen Christen keinerlei Verbesserung ihrer Lebensbedingungen.

Positive Seiten

• Im Vorfeld des ersten Treffens der beiden Präsidenten Trump und Kim Jong-Un wurden am 9. Mai 2018 drei amerikanische Christen koreanischer Herkunft freigelassen.
• Die leichte Abnahme der geopolitischen Spannungen haben die Lieferung von Hilfsgütern in diese Region etwas erleichtert. 60.000 Christen erhalten Unterstützung in Form von Nahrung, Medizin, Kleidung und anderen lebensnotwendigen Gütern.
• Nordkorea hat seit einem Jahr keine Rakete abgefeuert und auch keinen Atomwaffentest mehr durchgeführt.

Die Frucht des Gebets

Nordkorea steht auf dem Weltverfolgungsindex weiterhin an erster Stelle, und dies seit 18 Jahren. Der Kim-Dynastie ist es aber trotzdem nicht gelungen, die auf 300.000 Christen geschätzte Kirche auszulöschen.

Seit Beginn seiner Arbeit in Nordkorea ermutigt Open Doors immer wieder zum Gebet für das Land. Die Zahl der Menschen, die für Nordkorea beten, nimmt weltweit zu.

Auswirkungen vor Ort 

Unsere Mitarbeiter erhalten viele Zeugnisse von Nordkoreanern:

• Viele sagen, dass sie sich im Gefängnis in China oder Nordkorea dazu entschlossen hätten, Jesus nachzufolgen, tief berührt vom Zeugnis eines Christen.
• Jene, die nach dem Verbüßen ihrer Strafen nach China fliehen, können dort in einem Zufluchtshaus Unterschlupf finden, heimlich in die Kirche gehen und Jünger Jesu werden.
• Einige kehren sogar nach Nordkorea zurück, um das Evangelium zu verkünden.

Der Leiter einer Untergrundkirche sagte: «Wir, die heimlichen Christen, sind schwach und machtlos. Aber eure Unterstützung und euer Gebet stärken uns. Eure Hilfe erfüllt uns mit der Liebe Jesu.»

Gott wirkt in Nordkorea und erhört unser Gebet.