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Indien, Kenia, Pakistan, Ägypten und jetzt Sri Lanka. Fast jedes Jahr werden die Osterfeiertage von Angriffen auf Christen heimgesucht.
Am vergangenen Sonntag haben die schrecklichen Anschläge in Sri Lanka erneut gezeigt, dass das Osterfest in Ländern, in denen Christen verfolgt werden, gefährlich sein kann. Fast jedes Jahr werden Kirchen und Christen zu dieser Jahreszeit angegriffen.
Eine neue Art der Verfolgung in Sri Lanka
Die Anschläge vom vergangenen Sonntag in Sri Lanka wurden durch den IS ausgeführt – eine neue Art der Verfolgung. Der islamische Extremismus gegen Christen war bisher im Land kaum vorhanden.
In Sri Lanka sind es meist radikale buddhistische Gruppen, die die christlichen und muslimischen Minderheiten verfolgen. In vier Jahren gab es zwei große Angriffe auf die muslimische Minderheit. Im Jahr 2014 wurden Mitglieder dieser Gemeinschaft ermordet, und im März 2018 wurden in Kandy mehrere muslimische Unternehmen zerstört.
Oft hetzten Mönche auf
Christen wurden auch von lokalen buddhistischen Gruppen angegriffen, die oft von Mönchen in Safranroben geführt wurden. Im vergangenen Jahr wurden zehn Kirchen ins Visier genommen und Dutzende von Angriffen auf Christen verübt.