Pressemeldungen China | 26 September 2018

China: 279 christliche Leiter unterzeichnen eine Petition für Glaubensfreiheit

279 christliche Leiter aus 21 Provinzen und autonomen Regionen fordern die chinesische Regierung auf, ihre «gewalttätigen Aktionen» gegen Christen einzustellen.

In einer am 30. August lancierten Petition forderten 279 kirchliche Leiter die Regierung Chinas auf, die «gewalttätigen Aktionen» gegen Christen einzustellen.

 

 
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279 christliche Leiter aus 21 Provinzen und autonomen Regionen fordern die chinesische Regierung auf, ihre «gewalttätigen Aktionen» gegen Christen einzustellen.

In einer am 30. August lancierten Petition forderten 279 kirchliche Leiter die Regierung Chinas auf, die «gewalttätigen Aktionen» gegen Christen einzustellen.

Die Unterzeichner der Petition halten diese Aktionen für «ungerecht». Sie stellen ihrer Meinung nach einen «Machtmissbrauch der Regierung dar und verletzen die Religions- und Gewissensfreiheit der Menschen und die universelle Rechtsstaatlichkeit».

Grenzen nicht überschreiten

Die Petition besagt, dass die Kirche den Behörden nur unter der Bedingung gehorchen und sie respektieren wird, wenn die Regierung die in der Bibel festgelegten Grenzen der weltlichen Macht nicht überschreitet. Dazu gehört, dass nichts den Glauben oder die Seele beinträchtigen oder verletzen darf.

Die neuen Vorschriften torpedieren die freie Meinungsäußerung der chinesischen Christen klar.

Am 1. Februar trat eine neue religiöse Regelung in Kraft. Seitdem hat der Druck auf die christliche Gemeinschaft in China zugenommen. Chinesische Christen leiden unter der Zerstörung von Kreuzen an ihren religiösen Gebäuden und in ihren Häusern oder dem Verlust des Rechts auf freie Versammlung.

Druck ist gestiegen

Die «Zion Church» in Peking erhielt kürzlich einen Räumungsbescheid für das Gebäude, das sie mietet, weil sie sich weigerte, 24 Überwachungskameras in den Räumen zu installieren.

In der Provinz Henan, in Zentralchina, mussten zwei Drittel der Kirchen schließen und mehr als 7000 Kreuze wurden auf Druck der Behörden abgerissen.

Ying Fuk-tsang, Direktorin der School of Theology an der Hong Kong University of China, sagte: «Diese Maßnahmen, kombiniert mit dem kürzlichen Umzug von Hauskirchen, zeigen, dass die Behörden den Raum, der für Kirchen zur Verfügung steht, vollständig zerstören.»

In diesem schwierigen Kontext müssen Christen ihre Treffen manchmal in Hausgemeinden und andere kleinere Versammlungen verlegen, um nicht ins Visier zu geraten.


 

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