Der östliche Teil der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ist derzeit ein gefährlicher Ort für Christen. Rebellengruppen kämpfen um die Kontrolle über das Gebiet, darunter auch eine islamische Extremistengruppe, die als »Allied Democratic Forces« (ADF) bekannt ist und offen und brutal christliche Häuser und Kirchen attackiert.
Christen in diesem Gebiet leben mit der Bedrohung durch Entführungen. Die entsetzliche Gewalt, die sie erleben, ist an der Tagesordnung. ADF entführen und vergewaltigen Frauen, zwingen sie zur Heirat mit ihren Soldaten, wobei christliche Frauen dann als eine Art »Trophäe« gelten können.
Das Rechtssystem der Demokratischen Republik Kongo bietet kaum Chancen auf Gerechtigkeit. Viele Christen waren gezwungen, aus ihren Häusern zu fliehen und in friedlicheren Dörfern Zuflucht zu suchen. Die Partner von Open Doors leisten über die örtlichen Kirchen Nothilfe für diese vertriebenen Menschen.
Menschen mit einem muslimischen oder indigenen Hintergrund, die zum Christentum übertreten, werden unter Druck gesetzt, weiterhin an traditionellen religiösen Aktivitäten teilzunehmen. Am äußersten Ende der Skala können Frauen, die zum Christentum konvertiert sind, zwangsverheiratet, vergewaltigt oder geschieden werden.
In der gesamten Demokratischen Republik Kongo sind christliche Leiter, die sich gegen Korruption aussprechen, Schikanen und Eingriffe seitens der Regierung ausgesetzt.
Christen in der Provinz Ituri und in Nord-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind massiver Verfolgung durch die ADF ausgesetzt, einer Rebellengruppe mit islamisch-extremistischen Zielen. Sie nehmen gezielt einheimische Christen in diesem Gebiet ins Visier - Männer, Frauen, Mädchen und Kirchenleiter. Konvertiten aus dem Islam oder von indigenen Glaubensrichtungen sind besonders gefährdet, verfolgt zu werden.
»Ich bedanke mich bei Ihnen für die Arbeit, die Ihre Organisation in der örtlichen Kirche leistet.«
Joie wurde durch ADF vertrieben und erhält Hilfe im Dorf Komanda (August 2022)
Die Gewalt ist nach wie vor weit verbreitet. Der Druck, unter dem Christen stehen, hat im vergangenen Jahr etwas zugenommen, besonders im Bereich des kirchlichen Lebens. Das spiegelt sich in der Bedrohung durch militante Islamisten wider, besonders im Osten des Landes, wo Kirchen wiederholt attackiert wurden. Aber auch das organisierte Verbrechen und die Korruption erschweren das Leben in Kirchen und Gemeinden erheblich.
Open Doors arbeitet mit lokalen Partnern zusammen, um Christen in der Demokratischen Republik Kongo durch Überlebenstraining für Verfolgte, Traumaberatung und sozio-ökonomische Projekte zur wirtschaftlichen Stärkung zu unterstützen.
Gott, unser Vater, wir sehnen uns nach einem Ende der Gewalt und der Gesetzlosigkeit, von der die Christen im Osten der Demokratischen Republik Kongo betroffen sind. Bitte hilf den Behörden, einen dauerhaften Frieden zu schaffen. Wir beten um viel Weisheit und großen Mut für die Kirchenverantwortlichen dort, die sich um die traumatisierten und vertriebenen Menschen kümmern und ihr Volk beraten, wie es dieser Verfolgung begegnen kann. Bringe Deine Heilung all denen, die gelitten haben. Amen.
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