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Als Costa* Jesus annahm, wusste er nicht, dass er sein Zuhause verlieren würde. Doch er fand Unterstützung und darin die Kraft, Jesus weiterhin nachzufolgen!
Costa ist alleinerziehender Vater von drei Kindern. Seine Frau hat die Familie für einen anderen Mann verlassen, und er muss sich nun alleine um seine Kinder kümmern.
Damals wohnte er in einem Haus neben seinem heutigen Pastor Sirimal*. Sie kannten sich nicht gut, aber eines Tages kamen sie ins Gespräch. »Im März [2025] sprach der Pastor mit mir über das Evangelium und lud mich in die Kirche ein«, erzählt Costa.
Aufgrund seiner persönlichen Lebensumstände beschloss Costa, in die Kirche zu gehen. Er erzählt:
»Ich fühlte mich wie verwandelt.«
»Ich habe meiner Frau vergeben. Trotz all meiner Probleme spürte ich, dass Gott bei mir sein und für mich und meine Kinder sorgen würde.«
Einige Monate lang verlief das Leben ohne Probleme. Aber im Juli konfrontierte ihn sein Vermieter. »Die Dorfbewohner zwingen mich, euch aus diesem Haus zu vertreiben, weil ihr in die Kirche geht«, sagte er zu Costa.»Also bitte verlasst dieses Haus bis zum 30. August.«
Als Costa sah, dass ihm wegen seines Glaubens niemand ein Haus vermieten wollte, baute er sich tief im Dschungel, an einem Ort, wo er niemanden störte, eine provisorische Unterkunft aus Aluminiumblech.
Doch zwei Tage später wurde er dort von einem Regierungsbeamten und einigen Dorfbewohnern zur Rede gestellt. »Ihr könnt nicht an einem Ort wie diesem leben«, sagte ihm der Beamte.»Ihr müsst diesen Ort verlassen.«Costa blieb standhaft:»Niemand will mir in diesem Dorf ein Haus vermieten, weil ich Christ bin«, antwortete er.»Das ist nicht fair.«
Diesmal schrieen ihn die Dorfbewohner an: »Wenn du ein Haus willst, gib deinen Glauben auf und geh nicht mehr in die Kirche. Wir bauen dir sogar ein neues Haus.«
Doch Costa wollte seinen Glauben an Jesus nicht aufgeben.
Er erzählte Sirimal, was passiert war. Sirimal unterstützte Costa, zeigte ihm die Gnade Gottes und bot ihm ein Stück seines eigenen Grundstücks an, um ein provisorisches Haus zu bauen. Heute hat Costa dort ein Haus für seine kleine Familie gebaut und lebt frei und ohne Widerstand.
Kürzlich organisierten die Partner von Open Doors ein Seminar zur Vorbereitung auf Verfolgung in der Region. Dabei konnten sie Costa besuchen und mit ihm in seinem neuen Zuhause für ihn uns seine Familie beten.
»Es war großartig, dass ich die Chance hatte, am Programm teilzunehmen«, sagt er.»Zu diesem Zeitpunkt wusste ich bereits, dass Gott uns in den schwierigen Zeiten, die wir durchleben, beistehen würde. Ich habe es selbst erlebt und habe mich fest an den Herrn geklammert.«
Das Seminar half nicht nur Costa, sondern auch seinem ältesten Sohn. Jedes Mal, wenn ihre Mutter sie besuchte, sprach sie schlecht über die Kirche und über Jesus und sagte sogar zu ihrem Sohn, er solle nicht hingehen.
»Mein Sohn hat am Programm teilgenommen. Er geht nun in die Kirche, egal was seine Mutter ihm sagt«, erklärt Costa.
* Namen aus Sicherheitsgründen geändert
Bild: Das provisorische Haus, das Costa auf dem Grundstück seines Pastors gebaut hat