2 Minuten Lesezeit
Anders als beim letzten Referendum wurden diesmal fünf protestantische Gemeindeleiter von der kubanischen Regierung unter Druck gesetzt.
Fünf Pastoren werden nun von den kubanischen Behörden befragt. Sie hatten sich gegen das jüngste Verfassungs-Referendum ausgesprochen.
Kubanische Bürger wurden am 24. Februar 2019 für ein Verfassungs-Referendum an die Urne gerufen. Christen haben sich dagegen ausgesprochen. Seitdem werden Gemeindeleiter unter Druck gesetzt. Die Behörden versuchten sie zu zwingen, die neue Verfassung zu unterstützen. Und die Offiziellen gingen noch weiter.
Fünf Pastoren «zur Ordnung gerufen»
Kuba zählt 61,3 Prozent Christen. Eine hohe Zahl, aber eine, die die Regierung nicht daran hindert, Christen unter Druck zu setzen. Dieser Druck hat sich seit dem letzten Referendum erhöht.
Nach ihrer Rückkehr von einer Reise nach Argentinien wurden zwei weitere protestantische Pastoren am Flughafen von Havanna verhaftet und für mehrere Stunden in Polizeigewahrsam genommen. Zollbeamte beschlagnahmten religiöses Material.
Fast 87 Prozent der Wähler stimmten für die Annahme der neuen Verfassung.