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Pressemeldungen

Zunehmend eingeschränkte Religionsfreiheit

In seinem Jahresbericht über den Stand der Religionsfreiheit weltweit bestätigt das Pew Research Center die Trends des Weltverfolgungsindex von Open Doors.

Überall auf der Welt erhöhen Regierungen und Gesellschaft ihren Druck auf die Religionen. Der Weltverfolgungsindex von Open Doors zeigt, wie Einschränkungen, Belästigungen und Gewalt gegen Christen auf der ganzen Welt zunehmen. Dies bestätigt nun auch das Pew Reseach Center in seinem jüngsten Bericht zu diesem Thema.

In diesem Report kommt das amerikanische Forschungsinstitut zu dem Schluss, dass zwischen 2007 und 2017 «die von den Regierungen auferlegten Einschränkungen der Religion, einschließlich Gesetze, Richtlinien und Handlungen von Amtsträgern, die den Glauben und die Religionsausübung einschränken, weltweit deutlich zugenommen haben.»

Unterschiedliche Methoden, gleiche Schlussfolgerung

Die beiden Studien haben nicht den gleichen Ansatz: Das Pew Research Center ist an allen Religionen interessiert, während unser Index die Christen ins Zentrum stellt. Ein weiterer Unterschied ist, dass sich das Pew Research Center auf den Druck von Regierungen und Gesellschaft auf die Religionen konzentriert, während der Weltverfolgungsindex die verschiedenen weiteren Triebkräfte der Verfolgung in den unterschiedlichen Bereichen des christlichen Lebens, von der privaten bis zur nationalen Ebene, untersucht.

Beide Studien weisen aber letztlich darauf hin, dass die Behörden den Gläubigen immer mehr Einschränkungen auferlegen und dass die Zahl der Länder, in denen Gläubige schwer verfolgt werden, zunimmt.

Während der Druck und die Feindseligkeit im Nahen Osten und in Nordafrika nach wie vor sehr hoch sind, verschlechtert sich die Situation am schnellsten in den Ländern südlich der Sahara.