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Gewalttätige Übergriffe, insbesondere durch hinduistische Extremisten, haben während der Weihnachtszeit an verschiedenen Orten in Indien Angst und Unruhe verbreitet. Beten wir dafür, dass die Christen sich nicht entmutigen lassen und sich weiterhin versammeln, um Jesus zu feiern.
In verschiedenen Bundesstaaten wurden mehrere Fälle von Verfolgung gemeldet, bei denen hinduistische Extremisten Kirchen verwüsteten, Gottesdienste stürmten, Weihnachtsdekoration zerstörten, hasserfüllte Parolen gegen die Kirche skandierten und Christen angriffen; gleichzeitig beschuldigten sie Pastoren fälschlicherweise der Zwangskonvertierung. Hier einige Beispiele dieser Vorfälle:
Ein weiterer Vorfall, der auf den ersten Blick harmlos erscheint, zielte darauf ab, Christen daran zu hindern, Weihnachten zu feiern.
Die hinduistische Regierung hat angeordnet, dass die Schulen am 25. Dezember geöffnet bleiben und die Schüler zur Anwesenheit verpflichtet sind. Die Einrichtungen wurden angewiesen, Aktivitäten zum Gedenken an den Geburtstag eines ehemaligen Premierministers zu organisieren.
In den sozialen Medien lösten diese Angriffe sowohl bei Influencern als auch bei normalen Bürgern eine Welle der Empörung aus. Die Nutzer teilten Videos der Angriffe sowie Solidaritätsbekundungen zur Unterstützung der Opfer und der christlichen Gemeinschaft. Die Videos, die die Vorfälle dokumentieren, gingen viral und erregten die Aufmerksamkeit von Internetnutzern auf der ganzen Welt, die schockiert waren über das Ausmaß der Gewalt und religiösen Intoleranz in Indien.
Politiker verschiedener Oppositionsparteien bekundeten ihre Bestürzung und Besorgnis über diese Vorfälle und kritisierten die Regierung für ihr Schweigen zu diesem Thema.
In einer Erklärung versicherte das Innenministerium den Christen, dass eine Untersuchung im Gange sei und die notwendigen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung ergriffen würden. Mehrere Aktivisten und Beobachter bleiben jedoch skeptisch in Bezug auf die Wirksamkeit der von den Bundesstaaten und der Regierung ergriffenen Maßnahmen.
»Für viele indische Christen war das Weihnachtsfest in diesem Jahr von Traurigkeit überschattet.«
»Doch so wie Jesus den Mächtigen ohne Waffen widerstanden hat, bitten wir Christen in Indien euch um euer Gebet, eure Unterstützung und euer Engagement für Gerechtigkeit und Freiheit«, berichtet Priya Sharma*, Partnerin von Open Doors in Indien.
*Name aus Sicherheitsgründen geändert
Bitte beten Sie für Christen in Indien!