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Kirti is Attacked by Hindu Mob

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Indien: Kirche angegriffen und Christen verprügelt

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In Südindien wurde eine Kirche von einer aufgebrachten Menge angegriffen. Dabei wurden etwa 14 Menschen verletzt.

Am 13. Februar 2024 wurden bei einem Angriff auf eine Kirche im südindischen Bundesstaat Telangana etwa 14 Menschen verletzt. »Die Dorfbewohner forderten die Verbreiterung der Straße, während die Mitglieder der Kirche protestierten und sagten, dass dadurch ihr Land beeinträchtigt würde. Eine große Menschenmenge (200 Personen) stürmte in die Kirche und begann, die Versammlung von etwa 30 Mitgliedern mit Steinen, Zementziegeln und Stöcken anzugreifen und die Kirchentüren zu zertrümmern. Ein junges Mädchen wurde bei dem Angriff sogar im Gesicht verletzt«, sagte ein Polizeibeamter gegenüber  The Hindu.

Ein Schock für die Christen

Laut unserer Partnerin Priya Sharma ist diese Nachricht ein Schock für die Kirche in Telangana: »Der Angriff auf die Christen ist ein starkes Zeichen der Verfolgung. Es gibt andere (nicht-christliche) Gotteshäuser entlang der Straße, und diese werden nicht abgerissen. Warum sollte eine Kirche für die Verbreiterung der Straße zerstört und abgerissen werden? Die Kirche steht seit mehreren Jahrzehnten an diesem Ort.«

Ein Verwandter eines Opfers berichtete gegenüber TNIE:

»Meine Familienmitglieder wurden verbal angegriffen und mit Eisenstangen und Stöcken verprügelt. (Die Angreifer) warfen Steine auf die Kirche und zerstörten sogar das Kreuz.«

Den Frieden zurückbringen

Die Polizei stellte die Ordnung wieder her und ging gegen diejenigen vor, die Gewalt angewendet hatten. Sie nahm elf Personen fest und der Kommissar verbot jede Versammlung von vier oder mehr Personen, um weitere Zwischenfälle zu verhindern.

Paulson*, Partner von Open Doors in Südindien, berichtet, dass die christliche Gemeinschaft des Bundesstaates von dem Vorfall schockiert war: »Wir waren der Meinung, dass dieser Bundesstaat für Christen sicherer ist als andere Teile des Landes. Dieser Vorfall hat wieder einmal bewiesen, dass kein Ort in unserem Land für Christen sicher ist, da Gläubige geschlagen und schwer verletzt wurden. Aus diesem Grund müssen wir mehr denn je beten und das Evangelium des Friedens mit allen teilen«, sagte er abschließend.

* Name geändert