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Praying young man, church service in Dhaka, Bangladesh

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Bangladesch: Er bittet uns, für ihn und seine Verfolger zu beten

Jahid ist ein Christ aus Bangladesch mit muslimischem Hintergrund, der wegen seines Glaubens aus seiner Gemeinschaft und seinem Zuhause vertrieben wurde. Er bittet uns, für ihn zu beten, und für diejenigen, die ihn verstoßen haben.

Jahid ist 36 Jahre alt und lebt im Norden von Bangladesch. Seine gesamte Familie ist vor 13 Jahren zum Glauben an Jesus gekommen. In all diesen Jahren folgten Jahid und seine Familie Jesus heimlich nach, weil sie um ihre Sicherheit fürchteten. Bis ihr Glaube entdeckt wurde. Am Ende des Ramadan (21. April dieses Jahres) wurden sie aus ihrem Haus vertrieben und vorübergehend in einer Schule untergebracht. In Jesus und mit der Hilfe der Kirche will Jahid die Kraft finden, diese Prüfung zu bewältigen und seinen Feinden zu vergeben.

Kein Ort, wohin er gehen kann

»Meinen Onkeln fiel auf, dass ich nicht mehr in die Moschee ging und nicht fastete«, sagt Jahid.»Sie haben mich mehrmals daran erinnert, dass ich ihre religiösen Regeln befolgen muss. Aber ich habe es nicht getan, weil ich Christ bin.«Als ihnen klar wurde, dass ihr Neffe nicht mehr zum Islam zurückkehren würde, beschlossen sie, ihn aus der Gemeinschaft auszuschließen.»Ich weiß heute nicht, wohin ich gehen soll«, erklärt Jahid.

Besorgt um das Heil der anderen

Der junge Familienvater befürchtet, dass er selbst oder seine Familie weiterer Verfolgung ausgesetzt sein könnten. Deshalb möchte er nicht noch mehr Aufmerksamkeit erregen, indem er Besuche von Christen empfängt. Er bittet uns, mit ihm für seine Familie zu beten. Aber auch für die Muslime, die ihn verfolgen, damit sie Jesus begegnen! Er sagt:

»Ihre Verfolgung tut mir im Herzen weh, aber ich hasse sie nicht. Ich liebe sie. Ich bete, dass der Herr sie zu sich zieht.«

Die Feindseligkeiten hatte bereits Ende 2022 begonnen. Während der Weihnachtsfeierlichkeiten sangen Jahids Kinder zu Hause Weihnachtslieder. Als Muslime in ihrer Umgebung dies hörten, drohten sie ihnen: »Singt nie wieder solche Lieder!«Jahid ist traurig über die Situation:»Meine Kinder waren auf eine solche Reaktion nicht vorbereitet, da sie noch sehr jung sind. Es ist sehr traurig für sie und für uns als Eltern«, sagt er abschließend.

Unsere Partner in Bangladesch beten für Jahid und seine Familie. Sie bleiben mit ihnen in Kontakt, ohne sie zu besuchen, um die Sicherheit ihrer Familie nicht zu gefährden. Und sie versuchen, einen Weg zu finden, sie zu unterstützen.