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Vorwürfe der Gotteslästerung haben in den letzten Wochen in Ägypten zugenommen. Sie richten sich insbesondere gegen die koptische Minderheit und folgen dem Aufruhr in mehreren muslimischen Ländern nach der Wiederveröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in der französischen Sartire-Zeitschrift »Charlie-Hebdo«.
Ägypten zählt inzwischen 100 Millionen Einwohner, von denen die Mehrheit Muslime sind. Der Islam ist Staatsreligion und die Scharia findet Anwendung. Ägyptische Christen sind schwerer Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Neben dem Vorwurf der Blasphemie werden sie diskriminiert, manche werden entführt oder verhaftet.