Open Doors Österreich
Khada reenactment receiving a Bible from a friend at work

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Besinnung

70 Jahre im Dienst der verfolgten Christen

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Um dieses Jubiläum zu feiern, haben wir uns entschieden, den Schwerpunkt auf Werte zu legen, die die Geschichte unserer Organisation geprägt haben. Dieses Monat und zum Auftakt dieser Serie: Ausdauer oder Beharrlichkeit.

Seit 70 Jahren steht Open Doors treu an der Seite verfolgter Christen. Dieser Weg des Engagements und der Beharrlichkeit hat seinen Ursprung in der Vision von Bruder Andrew.

In den 1950er Jahren erhielt dieser niederländische Christ von Gott folgende Berufung: »Wach auf und stärke, was noch am Leben ist, damit es nicht auch stirbt« (Offenbarung 3,2). Zunächst bringt er den Christen, die in Osteuropa hinter dem Eisernen Vorhang leben, Ermutigung und Bibeln.

Die Christenverfolgung wird nicht aufhören

Heute sind wir in über 70 Ländern tätig, getragen von der Treue Tausender Christen, die uns in Österreich und weltweit unterstützen.

»Unsere größte Herausforderung ist es, unserer ursprünglichen Mission treu zu bleiben: die Christen zu stärken, die am stärksten verfolgt werden.« Kurt Igler, Leiter von Open Doors Österreich

Die Geschichte der Organisation ist von symbolträchtigen Aktionen geprägt: die Lieferung von einer Million Bibeln nach China im Jahr 1981, eine siebenjährigeGebetskampagne für Osteuropa, die massenhafte Verteilung von Bibeln in Russland im Jahr 1989.

Ausdauer bedeutet, sich einer immer größer werdenden Herausforderung zu stellen

Hinter diesen Highlights beruht die Mission von Open Doors auf einer Präsenz vor Ort. Es ist von größter Bedeutung, diejenigen, die wegen ihres Glaubens an Jesus leiden, so lange

wie nötig zu begleiten, denn unsere Vision ist, dass niemand Verfolgung allein durchmachen muss.

Die Zeugnisse afghanischer Christen, die nach Zentralasien geflohen sind, bestätigen das:

»Als die Taliban die Macht übernahmen, schickten viele internationale Organisationen Hilfe in das Land. Aber ihr seid auch nach mehr als drei Jahren noch hier. Danke, dass ihr an unserer Seite bleibt und unsere Schwierigkeiten teilt. Ihr seid wie unsere Familie.«

Beharrlichkeit bedeutet, seinen Teil treu zu erfüllen und Gott die Herrschaft zu überlassen

»Wenn wir das tun, was wir tun können, wird Gott das tun, was wir nicht tun können«, sagte Johan Companjen, ein Pionier der Organisation.

Matthäus 24,13

»Wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, wird gerettet.«