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Die Situation der Christen in Nepal hat sich im vergangenen Jahr verschlechtert. Ein junges Mädchen wurde nun verhaftet, weil es in seiner Kirche für eine kranke Frau gebetet hatte.
Die Situation der Christen in Nepal hat sich in den letzten Monaten verschlechtert. Das Strafgesetzbuch wird vermehrt dazu verwendet, Gläubige anzugreifen und zu beschuldigen. Kürzlich mussten wir erfahren, dass ein junges Mädchen, das für eine kranke Frau in einer Kirche betete, verhaftet und beschuldigt wurde, zu missionieren. Das Ereignis war gefilmt worden und das Video wurde verwendet, um das Mädchen anzuprangern.
Die Polizei verhaftete zwei weitere Personen, die dabei waren, wegen Zuwiderhandlung gegen das «Konversionsgesetz». Diese beiden Christen beteten auch am 1. Juli mit dem Mädchen in der Kirche. Sie standen unter starkem psychischen Druck durch die Polizei.
Verfolgungsfälle nehmen zu
Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes, das Konversionen kriminalisiert, ist dies einer von vielen Verfolgungsfällen in Nepal. Mehrere andere Christen wurden verhaftet, während sie beteten oder über ihren Glauben sprachen. Einige sind noch in Haft.
Einige Fälle der letzten Monate beunruhigen die christliche Gemeinschaft:
Obwohl Nepal laut Verfassung säkular ist, genießen religiöse Minderheiten, einschließlich Christen, nicht die gleichen Schutzmaßnahmen und Privilegien wie die hinduistische Mehrheit. Oft wird ihnen die Registrierung ihrer Gotteshäuser verweigert.
In diesem alten hinduistischen Königreich ist die gewaltsame Bekehrung und Evangelisierung verboten. Verurteilte Straftäter müssen mit bis zu fünf Jahren Gefängnis und hohen Geldstrafen rechnen. Diese Gesetze werden missbraucht, um Christen fälschlich zu beschuldigen.
Ein lokaler Pastor sagte: «Immer mehr Christen werden beobachtet und beschuldigt. Ich bin manchmal sehr beunruhigt, aber ich hoffe auf den Herrn.»