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Erst vor wenigen Tagen erfolgte der Aufbruch. 30 Boote setzten ihre Segel um in den Libanon zu gelangen. Ziel dieser Kampagne ist es, verfolgte Minderheiten im Nahen Osten zu unterstützen.
Jean-Marie Vidal, ein renommierter Navigator, ist für das Projekt «Route du Liban» verantwortlich. Mit dieser Initiative möchte er dazu beitragen, das Bewusstsein für die Bedeutung der Meinungsfreiheit zu schärfen. Diese Kundgebung soll das Recht aller bekräftigen, ihre Religion frei, in Frieden und ohne physischen, moralischen oder anderen Druck zu leben.
24 Tage unterwegs
Ab Marseille reisen die Boote 24 Tage und sollen am 10. Juli in Beirut ankommen. Die Route besteht aus 5 Etappen. Wenn sie im Libanon ankommen, werden sie Grundnahrungsmittel, aber auch Süßigkeiten und Zeichnungen mitbringen. Diese Geschenke werden an Christen verteilt, die für ihre Verteilung in Flüchtlingslagern verantwortlich sind.
Gewinn für drei Vereine
Mit der Aktion soll zudem Geld für drei Werke gesammelt werden, die sich für verfolgte Christen einsetzen. Darunter auch Open Doors. Open Doors will die gesammelten Mittel dazu verwenden, um lebenswichtige Grundbedürfnisse der Opfer des syrischen Konflikts zu decken.
Diese Idee wurde Jean-Marie Vidal im Jahr 2016 von jungen humanitären Helfern vorgestellt: «Ich habe diese drei Worte gehört: Seefahrt, Menschlichkeit, Mittelmeer, und ich habe mich verpflichtet. Diese Aktion ermöglicht uns, über diese Minderheiten zu informieren und daran zu erinnern, dass sie nicht im Stich gelassen werden. Wenn sie sehen, dass etwas für sie getan wird, wird das ihnen Hoffnung geben.»