
3 Minuten Lesezeit
Während in Indien noch bis zum 1. Juni Parlamentswahlen stattfinden, nehmen Hassreden und diskriminierende Verhaltensweisen zu. Christen leiden darunter ganz besonders.
Die Parlamentswahlen in Indien haben am 19. April begonnen und werden am 1. Juni enden. Die Wahlen werden von radikalen Diskursen und Aktionen begleitet. Christen sind mehr denn je Opfer von körperlichen Angriffen, Verhaftungen, Verleumdungen, Zwangskonvertierungen zum Hinduismus und Beschädigung ihres Eigentums.
Priya Sharma (Pseudonym), lokale Partnerin von Open Doors, berichtet:
»Es werden täglich Fälle von Verfolgung gemeldet. Überall in Indien werden Christen ins Visier genommen. In keinem Bundesstaat sind sie mehr sicher. Die Diskriminierung und der Hass gegen die christliche Gemeinschaft sind unbeschreiblich...«
Angesichts dieser zunehmenden Intoleranz beten indische Christen, dass das Ende der Wahlen ein Ende der Gewalt und die Rückkehr des religiösen Friedens bedeuten wird.
* Namen geändert