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Am vergangenen Sonntag, dem 25. Februar 2024, wurden mindestens 15 Gläubige während der Morgenmesse in der katholischen Kirche im Dorf Essakane im Nordosten Burkina Fasos getötet.
Unsere Partner vor Ort konnten mit Abt Jean-Pierre Sawadogo über den Angriff sprechen. Er berichtete: »In der Früh um 8 Uhr waren die Christen in der Kapelle zur Sonntagsmesse versammelt. Plötzlich kamen einige Männer auf Motorrädern an. Sie eröffneten das Feuer auf die Christen in der Kapelle, zielten aber nur auf die Reihen der Männer und erschossen sie alle. Dreizehn von ihnen starben auf der Stelle, zwei wurden schwer verletzt. Sie erlagen ihren Verletzungen, nachdem sie in die Klinik gebracht worden waren. Ein kleiner Bub, der an der Seite seines Vaters saß, wurde ebenfalls getötet. Die einzigen beiden Männer, die überlebten, waren die, die bei den Frauen saßen, weil sie zum Chor gehörten.«
Und er bat:
»In dieser schmerzlichen Situation bitten wir euch, für diejenigen zu beten, die im Glauben gestorben sind, um Heilung für die Verwundeten und um Trost für die trauernden Herzen.«
Das Dorf Essakane liegt in der Provinz Oudalam, nahe der Grenze zwischen Mali und Niger. Mindestens 2 Millionen Burkinesen, d. h. jeder Zehnte, sind aufgrund der unsicheren Lage im Land vertrieben worden, und mindestens 800.000 Menschen werden von militanten islamistischen Gruppen belagert.
Burkina Faso war für seine religiöse Toleranz und den sozialen Zusammenhalt unter den Menschen bekannt, doch der zunehmende islamische Aufstand bedroht das friedliche Zusammenleben der Burkinabe. Die Christen sind von dem wachsenden Aufstand im Norden des Landes unverhältnismäßig stark betroffen, und Kirchen und christliche Gemeinschaften werden regelmäßig angegriffen.