13.02.2015 / Irak / news

Sie wurden im Januar vom Islamischen Staat aus Mosul vertrieben. Zehn irakische Christen berichten, was sie erlebt haben. Anscheinend werden noch 40 weitere Christen von der Terrorgruppe festgehalten.

Noch immer fragen sie sich, durch welches Wunder sie von den Dschihadisten verjagt anstatt ermordet wurden. Diese zehn christlichen Geiseln weigerten sich, zum Islam zu konvertieren und zweifelten daran, dass sie lebendig entkommen würden. Nach monatelanger Misshandlung war diese Gruppe betagter Menschen, von denen einige behindert sind, noch zwei Tage unterwegs, bevor sie am 7. Januar...

06.02.2015 / Mali / news

Pastor Hammadi*, Leiter einer Gemeinde in Timbuktu, im Wüstengebiet im Norden des Landes, ist dankbar, dass er am Leben ist.

Mali erschien 2013 erstmals in unserem Weltverfolgungsindex im Anschluss an den Vormarsch der Islamisten auf Timbuktu im Frühjahr 2012. Die Christen hatten damals die Stadt verlassen and waren in die Hauptstadt Bamako geflüchtet. Nach mehreren Monaten kehrten sie nach Timbuktu zurück, unter ihnen auch Pastor Hammadi und seine Gemeinde.

30.01.2015 / Libyen / news

(Open Doors) - 20 koptische Christen sind bei zwei separaten Überfällen von Sympathisanten des Islamischen Staats entführt worden. Sieben von ihnen waren am 29. Dezember 2014 auf dem Weg von Ägypten in die Stadt Sirte, als ihr Auto von islamischen Extremisten angehalten wurde. Ebenfalls in Sirte drangen am 3. Januar Bewaffnete in Privatwohnungen ein, die unter anderem von Christen bewohnt wurden. Sie verlangten die Pässe der Anwesenden und nahmen daraufhin nur die Christen mit.

In der Nacht verschleppt

30.01.2015 / Niger / news

Zwei Wochen nach den schrecklichen Gewalttagen gegen die Kirchen in Niger sind die Christen mittellos und im Schockzustand. Open Doors Mitarbeiter haben sie vor Ort aufgesucht, um ihnen beizustehen.

Ausser den Kleidern, die sie auf dem Leib tragen, haben sie nichts mehr. Hunderte christliche Familien mussten fliehen. Viele haben alles verloren und sind von Verwandten aufgenommen worden. Das Ausmass der Katastrophe ist verheerend. Die nigrischen Christen fühlen sich von den Behörden ihres Landes im Stich gelassen und fragen sich, wie ihre Zukunft aussehen wird. Beten wir für sie,...

19.01.2015 / Iran / news

Nach Meldung des Nachrichtendienstes Middle East Concern (MEC) kam es im Iran am 25. und 26. Dezember 2014 zu zahlreichen Verhaftungen. Wenngleich einige der in Haft genommenen Christen nach intensiver Befragung wieder freigelassen wurden, folgen die Vorfälle einem seit Jahren konstanten Muster behördlicher Eingriffe: gezielte Einschüchterung, Schikane und Härte, verstärkt zu Weihnachten und zum Jahreswechsel, mit besonders vielen Verhaftungen. Das Ziel ist offensichtlich: Christen sollen dazu gebracht werden, ihren Glauben aufzugeben.

Dringende Bitte um Gebet