22.01.2021 / Mexiko / news

Nachdem Mexiko im Weltverfolgungsindex 2020 nicht gelistet war, kehrt das Land auf dem diesjährigen Index zurück und rückt gleich auf den 37. Rang vor. Die organisierte Kriminalität ist in erster Linie für diesen Anstieg verantwortlich und übt ihren Einfluss im ganzen Land aus. In ländlichen Gebieten werden Christen auch von den Dorfgemeinschaften unter Druck gesetzt. Diese praktizieren alte Bräuche und versuchen, die Christen aus ihren Heimatdörfern zu vertreiben. Das mussten auch Rosario und ihre fünf Kinder, die früher in der kleinen Gemeinde Yatzil Tres Lagunas im Inneren des Landes...

15.01.2021 / news

Der Weltverfolgungsindex 2021 zeigt es deutlich: Der Druck auf christliche Minderheiten hat weltweit zugenommen. Grund dafür ist die verstärkte staatliche Überwachung in China, die Radikalisierung des Hindu-Extremismus in Indien, der Islamismus in Subsahara-Afrika und die Covid-19-Pandemie. Es sind auch Verbesserungen zu verzeichnen, zum Beispiel im Sudan. Über 309 Millionen Christen werden in den Top 50 Ländern verfolgt. Über 340 Millionen weltweit.

13.01.2021 / Nordkorea / news

Nordkorea führt weiterhin die Liste der Länder an, in denen Christen am meisten verfolgt werden. Satellitenbilder und Zeugenaussagen derer, die geflohen sind, malen ein düsteres Bild der koreanischen Gefangenenlager. Open Doors schätzt, dass viele politische Gefangene Christen sind. Hebräer 13,3 ermutigt uns, an die Gefangenen zu denken, als ob wir selbst mit ihnen im Gefängnis wären.
 

08.01.2021 / Kamerun / news

Fast ein Jahr ist es her, dass der Weltverfolgungsindex 2020 von Open Doors publiziert und Kamerun zum ersten Mal in den 50 Ländern des Index gelistet wurde. Im vergangenen Jahr haben im Norden des Landes die Angriffe auf Christen nochmals um 90% zugenommen. Dennoch bleiben sie standhaft, wie unsere lokalen Partner feststellen konnten.

Über 300 Familien aus 15 Dörfern haben sich versammelt, um Lebensmittel, Schlafmatten, Kübel und Kleidung in Empfang zu nehmen. Viele Christen, die unsere Nothilfe erhalten, bitten uns, für sie zu beten – aber auch für ihre Feinde.

18.12.2020 / Syrien / news

In den vergangenen Jahren haben unsere lokalen Partner in Syrien verschiedene Hoffnungszentren aufgebaut. Sie sollen Orte sein, an denen Menschen aller Altersgruppen Hoffnung finden; auch oder gerade in der aktuellen Pandemie. Eines davon liegt in der Küstenstadt Latakia, wo unter anderem Aktivitäten für Kinder angeboten werden. Seit der Wiedereröffnung Anfang September findet jetzt auch Unterricht für die Schüler der 1., 2. und 3. Klassen statt. »Danke für Ihre treue Unterstützung, die diese lebensverändernden Angebote in den Hoffnungszentren erst möglich macht!«