11.02.2019 / Pakistan / news
Es ist eine sehr seltene Entscheidung in Pakistan: Ein pakistanischer Christ, der wegen Blasphemie drei Jahre lang inhaftiert war, wurde nun freigelassen. Seine Familie zahlte jedoch einen hohen Preis für die Anschuldigungen. Pervaiz Masih ist endlich frei. Dies ist eine Ausnahmesituation in Pakistan. Nach drei Jahren Haft wegen angeblicher Blasphemie hat das Gericht in erster Instanz in Kasur, in der Provinz Punjab, beschlossen, den Christen nun wegen fehlender Beweise freizulassen. Pervaiz stammt ursprünglich aus dem Dorf Garhaywala und arbeitete in einer Ziegelei. Im Jahr 2015 wurde...
06.02.2019 / Mali / news
In Mali schürt der islamische Extremismus den interethnischen Hass zwischen den Völkern der Fulani und Dogon. Christen spüren die Auswirkungen sehr deutlich. Mali hat sich auf dem Weltverfolgungs-Index um 13 Plätze von 37 im Jahr 2018 auf 24 im Jahr 2019 verschlechtert. Der islamische Extremismus ist der Hauptgrund der Verfolgung in diesem Land. Dieser Fanatismus schürt nun auch den interethnischen Hass zwischen den Fulani und Dogon. Zu den Leidtragenden gehören auch die Christen. Sieben Jahre nach dem Aufstand im Jahr 2012 ist Mali wieder mit einer Welle von Gewalt und Flüchtlingen im...
05.02.2019 / Indien / news
In Indien haben Vertreter des Zentralstaats Madhya Pradesh erklärt, dass viele der Beschwerden über angebliche Zwangsbekehrungen gegen Christen abgelehnt werden. In Indien will der 74-Millionen-Staates Madhya Pradesh, der fünftgrößte des Landes, Vorwürfe der Zwangsumstellung gegen religiöse Minderheiten ausräumen. Die Symbolwirkung in diesem zentralen Bundesstaat ist stark. Die Nachricht wurde 20 Jahre nach der Verbrennung von Graham Staines, einem 58-jährigen australischen christlichen Missionar, mit seinen beiden Söhnen im Staat Odisha bekannt gegeben. Eine Menge beschuldigte Graham...

Der Weltverfolgungsindex ist eine jährlich aktualisierte Liste von 50 Ländern, die nach dem jeweiligen Ausmaß der Christenverfolgung klassifiziert sind. Jedes Land verfügt über eine eigene Seite, die das Profil sowie alle Artikel und Informationen zum betreffenden Land enthält.

Den aktuellen Weltverfolgungsindex können Sie hier als pdf herunterladen : Weltverfolgungsindex 2019

 

 

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Unsere sozio-ökonomischen Hilfsprojekte sind unentbehrlich für das Überleben der Kirche in Gebieten, wo sie verfolgt wird. Die christlichen Minderheiten werden oft ausgegrenzt. Sie finden keine Arbeitsmöglichkeiten und leben in Armut und Elend.

Open Doors verpflichtet sich außerdem, in humanitären Notsituationen Nothilfe für verfolgte Christen zu leisten.

Jährlich erhalten über 500.000 Personen weltweit in Form von Nothilfe Unterstützung durch Open Doors.

Projektbereiche:

  • Hilfe zur Selbsthilfe, Gründung von Kleinst-Unternehmen mit Hilfe von Kleinkrediten
  • Alphabetisierungskurse und berufliche Ausbildung, Schulen
  • Nothilfe und medizinische Hilfe
  • Zufluchtszentren
  • Projekte im Bereich der Gemeinwesenarbeit

Überblick über unsere Projektarbeit

Bruder Andrew, der "Schmuggler Gottes" reiste 1955 zum ersten Mal in ein kommunistisches Land hinter dem "Eisernen Vorhang".
Damit wurde der Grundstein für über 60 Jahre Dienst an den verfolgten Christen in rund 60 Ländern gelegt.

Neben der bedürfnisorientierten Hilfe in Ländern mit Christenverfolgung wurden mittlerweile in über 20 Ländern der sogenannten "freien Welt“ Open Doors-Büros eröffnet. Sie unterstützen die Projekte von Open Doors International, informieren über die weltweite Christenverfolgung und rufen zu Gebet und praktischer Hilfe auf.

Seit Anfang 2012 hat Open Doors eine Regionalstelle in Österreich. Vom Wiener Büro aus betreuen zwei Mitarbeiter Ihre Anfragen und Anliegen und unterstützen Sie in Ihrem Engagement für verfolgte Christen.