21.08.2018 / Indien / news
Vor 10 Jahren erlitten die Christen im indischen Bundesstaat Orissa das schlimmste Pogrom der bisherigen Geschichte: 100 Christen wurden ermordet, 18.000 verwundet und fast 300 Kirchen zerstört. Im Jahr 2018 ist die Lage der Minderheiten in Indien nach wie vor sehr besorgniserregend. Das erklärte Regierungsziel besteht darin, aus dem säkularen Staat eine Nation zu machen, in welcher der Hinduismus die Staatsreligion ist. Wien, 21. August 2018 – 100 Christen wurden nach der Ermordung des Hindu-Führers Swami Laxmanananda Saraswati am 23. August 2008 in Kandhamal getötet. Maoisten bekannten...
17.08.2018 / Nigeria / news
In Nigeria haben seit Anfang des Jahres 2018 mehr als 1300 Menschen ihr Leben durch Angriffe von Fulani-Hirten gegen christliche Bauern verloren. Das sind sechsmal mehr Tote als bei den Anschlägen von Boko Haram im gleichen Zeitraum. Die christlichen Nigerianer zahlen weiterhin einen hohen Preis für ihren Glauben. Laut dem «Global Terrorism Index» sind die Fulani die vierttödlichste Terrorgruppe der Welt. Der Stamm der Fulani hat seit dem Jahr 2001 in Nigeria zahlreiche Anschläge verübt und seither 60’000 Menschen ermordet. Das sind erheblich mehr als die Anzahl Toten der Boko Haram....
16.08.2018 / Afghanistan / news
R.P. ist einer von 4500 afghanischen Flüchtlingen in Indien. Zum Christentum konvertiert, floh er vor der Verfolgung in seinem Land. R.P. (Initialen geändert) ist ein Afghane in den Sechzigern. Er lebt jetzt in einem Keller in Neu-Delhi, der 22-Millionen-Hauptstadt Indiens. Vor drei Jahren floh er aus Afghanistan, weil er wegen seines Glaubens verfolgt wurde. In Indien angekommen, wird er erneut mit der Feindseligkeit seiner Landsleute konfrontiert. Die Geschichte eines afghanischen Konvertiten Die indische Zeitung Mint berichtet in ihrer Ausgabe vom 28. Juli 2018 über R.P., der mit...

Der Weltverfolgungsindex ist eine jährlich aktualisierte Liste von 50 Ländern, die nach dem jeweiligen Ausmaß der Christenverfolgung klassifiziert sind. Jedes Land verfügt über eine eigene Seite, die das Profil sowie alle Artikel und Informationen zum betreffenden Land enthält.

Den aktuellen Weltverfolgungsindex können Sie hier als pdf herunterladen : Weltverfolgungsindex 2019

 

 

Open Doors veröffentlicht regelmäßig Pressemitteilungen zu einem aktuellen Thema oder Analysen zur Thematik der Religionsfreiheit und der Situation der verfolgten Christen weltweit.

Als Journalist, Redaktionsbüro oder Presseagentur können Sie diesen Service kostenlos abonnieren. Jede Pressemitteilung wird per E-Mail versandt, manchmal mit einer Sperrfrist, um eine gleichzeitige Übersetzung und Verbreitung zu ermöglichen.

Sie finden die Pressemitteilungen ebenfalls auf dieser Website.

Um unsere Pressemitteilungen zu erhalten, senden Sie bitte ein E-Mail an info@opendoors.at mit Ihren Kontaktdaten, E-Mail und Mobiltelefon sowie den Namen der Medien, für die Sie schreiben.

Unsere sozio-ökonomischen Hilfsprojekte sind unentbehrlich für das Überleben der Kirche in Gebieten, wo sie verfolgt wird. Die christlichen Minderheiten werden oft ausgegrenzt. Sie finden keine Arbeitsmöglichkeiten und leben in Armut und Elend.

Open Doors verpflichtet sich außerdem, in humanitären Notsituationen Nothilfe für verfolgte Christen zu leisten.

Jährlich erhalten über 500.000 Personen weltweit in Form von Nothilfe Unterstützung durch Open Doors.

Projektbereiche:

  • Hilfe zur Selbsthilfe, Gründung von Kleinst-Unternehmen mit Hilfe von Kleinkrediten
  • Alphabetisierungskurse und berufliche Ausbildung, Schulen
  • Nothilfe und medizinische Hilfe
  • Zufluchtszentren
  • Projekte im Bereich der Gemeinwesenarbeit

Überblick über unsere Projektarbeit

Bruder Andrew, der "Schmuggler Gottes" reiste 1955 zum ersten Mal in ein kommunistisches Land hinter dem "Eisernen Vorhang".
Damit wurde der Grundstein für über 60 Jahre Dienst an den verfolgten Christen in rund 60 Ländern gelegt.

Neben der bedürfnisorientierten Hilfe in Ländern mit Christenverfolgung wurden mittlerweile in über 20 Ländern der sogenannten "freien Welt“ Open Doors-Büros eröffnet. Sie unterstützen die Projekte von Open Doors International, informieren über die weltweite Christenverfolgung und rufen zu Gebet und praktischer Hilfe auf.

Seit Anfang 2012 hat Open Doors eine Regionalstelle in Österreich. Vom Wiener Büro aus betreuen zwei Mitarbeiter Ihre Anfragen und Anliegen und unterstützen Sie in Ihrem Engagement für verfolgte Christen.