25.10.2016 / Pakistan / news

Die mit Spannung erwartete Berufung gegen Asia Bibis Todesstrafe wegen Blasphemie vor dem Obersten Gericht von Pakistan wurde vertagt, wie World Watch Monitor am 13. Oktober 2016 berichtete.Ein Richter, der seinen Posten verlassen hat, muss ersetzt werden, und es ist ungewiss, wie lange es dauern wird, bis das Verfahren wiederaufgenommen werden kann. AsiaNews berichtete am 15. Oktober, ein anderer Richter sei bereit, den Fall zu übernehmen und habe öffentlich angekündigt, er werde die ausgesprochene Todesstrafe aufrechterhalten.

22.10.2016 / Iran / news

Nach sechs Jahren im Gefängnis wurde der wegen dubioser Anklagen inhaftierte Pastor am Montagabend freigelassen

Bereits 2008 war Pastor Behnam verhaftet worden. Wegen 'Handlungen gegen die nationale Sicherheit' wurde er damals zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Zwei Jahre später wurde Irani während eines Gottesdienstes in einer Hauskirche erneut festgenommen – nun musste er eine Haftstrafe antreten; zu den fünf Jahren kam ein weiteres Jahr dazu.

Weitere Anschuldigungen und schliessliche Freispruch

21.10.2016 / Nigeria / news

Anlässlich einer offiziellen Zeremonie, die am 16. Oktober in Abuja stattfand, wurden die freigelassenen Mädchen mit ihren Familien wiedervereint. 197 Schülerinnen werden weiterhin vermisst, aber neue Hoffnung keimt auf.

Die Übergabe der 21 Entführten fand am 13. Oktober kurz vor Tagesanbruch unter grösster Geheimhaltung in Banki statt, im Nordosten Nigerias nahe der Grenze zu Kamerun. Danach wurden sie in die Hauptstadt Abuja gebracht.

14.10.2016 / news

Knapp drei Monate sind vergangen, seitdem am 20. Juli in Russland ein neues Religionsgesetz verabschiedet wurde. Bereits ist es zu mehreren Anklagen von Christen gekommen.

Offiziell soll dieses Gesetz dazu dienen, durch die Überwachung extremistischer Gruppen den Terrorismus zu bekämpfen. Doch da es alle religiösen Aktivitäten ausserhalb registrierter Kirchengebäude verbietet, sind vor allem christliche Hausgemeinden und Missionare davon betroffen – so auch der US-Amerikaner Don Ossewaarde.

07.10.2016 / Zentralafrikanische Republik / news

In der Nacht vom 15. September 2016 haben Séléka-Rebellen im Norden des Landes mehrere tödliche Angriffe verübt, die 27 Opfer forderten. Die Teilnehmer eines Open Doors-Seminars wurden mit dem Tod bedroht.