Mit der «Impact India» Kampagne wollen wir den indischen Christen in den nächsten drei Jahren noch mehr zur Seite stehen.

Pastor Samuel, einer unserer vielen Partner sagte: «Wir indische Christen lieben unser Land. Wir beten jeden Tag für Indien.» Beten wir mit den indischen Christen und bezeugen ihnen so unsere Solidarität.

Dezember 2018

  • Die Verfolgung in Indien richtet sich zunehmend auch gegen Kinder und Jugendliche. Seit 2015 haben Tausende an unseren Verfolgungsseminaren für Kinder teilgenommen. Beten wir, dass diese Seminare den jungen Christen helfen, stark zu bleiben im Glauben, denn sie sind die Zukunft der indischen Kirche.
  • «Angesichts der bevorstehenden Parlamentswahlen 2019 ist es durchaus möglich, dass antichristliche Gewalt in Odisha wieder auftritt, entweder dort oder anderswo im Land.» Der Generalsekretär der Evangelischen Gemeinschaft Indiens (EFI), Vijayesh Lal, hofft und betet, dass sich Gewalttaten wie im Jahr 2008 nie wieder wiederholen. Lasst uns mit der Kirche in Indien beten.
  • Beten wir für den Norden Indiens, wo Angriffe auf Kirchen und Verhaftungen von Pastoren rapide zunehmen. Extremisten arbeiten hier mit den Polizeibehörden zusammen, was es für Christen noch schwerer macht, weil sie nicht einmal mehr minimalen Schutz von der Polizei erwarten können.
  • Denken wir besonders an die 15 Familien in Zentralindien, die kürzlich von den mehrheitlich hinduistischen Menschen in ihrem Dorf sozial boykottiert wurden. Die Christen dürfen nicht einmal Trinkwasser aus dem öffentlichen Brunnen schöpfen und leben unter der ständigen Gefahr, wegen ihres Glaubens geschlagen oder getötet zu werden.
  • In den ländlichen Gebieten Ostindiens fallen Christen hinduistischen Nationalisten und maoistischen Rebellen zum Opfer. Beten wir für einen christlichen Bruder in Ostindien, der von den Dorfbewohnern wegen seines Glaubens ständig bedroht und geschlagen wird.
  • Beten wir für alle Pastoren, die bedroht werden und gegen die ein Verfahren nach dem Anti-Konversionsgesetz läuft. Letztes Jahr veröffentlichte die Regierung von Jharkhand in lokalen Zeitungen eine Anzeige, in der christliche Missionare wegen Bekehrungen angeprangert wurden. Jharkhand erließ folglich als siebter Bundesstaat ein Anti-Konversionsgesetz.
  • Einige Familien in den Dörfern in Zentralindien wurden von den Dorfbewohnern gezwungen, vom Christentum zum Hinduismus zurück zu konvertieren. Einer unserer Partner vor Ort erzählt: «Die Dorfbewohner stehen unter dem Einfluss von hinduistischen Extremistengruppen, die sie oft besuchen und Lügen über Christen verbreiten.»
  • 271 Christen in Uttar Pradesh wurden mehrerer Verbrechen angeklagt, darunter der Versuch, Hindus durch Drogen zu bekehren und die Verbreitung von Lügen über den Hinduismus. Im August wurden sie von einem Gericht zunächst freigesprochen, werden jetzt aber verschiedener Straftaten wie Betrug und Schändung von Kultstätten beschuldigt. Beten wir für Gerechtigkeit.
  • Sari war wie viele junge Christen hinduistischer Herkunft wegen ihres Glaubens körperlicher Gewaltanwendung durch ihre Familie ausgesetzt. Sie lebt nun bei einer Tante, die ebenfalls Christin ist; dennoch leidet sie unter der Situation, weil sie ihre Familie trotz allem sehr liebt. Möge Gott Saris Beziehung zu ihren Eltern erneuern.

 

November 2018

  • Besonders in Zentralindien nimmt die Zahl der Verfolgungsfälle weiter zu. Zahlreiche Häuser von Christen wurden in letzter Zeit zerstört und die Dorfbewohner verhindern einen Wiederaufbau. Einer unserer Partner sagt: «Die Christen stehen vor enormen Herausforderungen. Sie brauchen dringend unsere Unterstützung.»
  • Extremisten sind so bestrebt, Christen loszuwerden, dass sie selbst die Schwächsten nicht verschonen. Kürzlich wurde eine kleine Gruppe von Kindern und Jugendlichen in Nordindien mit scharfen Waffen wie Äxten angegriffen, während sie beteten. Beten wir für die schwer verletzten jungen Christen.
  • Christen in ländlichen Gegenden leiden besonders stark unter Verfolgung. Denken wir besonders an einen Pastor aus Nordindien, der wegen seines Dienstes fälschlicherweise eines Verbrechens beschuldigt wurde. Ihn erwartet ein Prozess am Obersten Gerichtshof. Möge Gott ihm und seiner Familie beistehen.
  • Durch die Gewalt der Hinduextremisten und deren Sympathisanten wurden zahlreiche Christen aus ihren Dörfern vertrieben oder ihre Existenzgrundlage wurde zerstört. Bald startet ein neues Projekt zur Berufsausbildung im Nähen. Bitten wir Gott um seinen Schutz für die Ausbildner und Kursteilnehmer und dass diese wieder eine Existenz aufbauen können.
  • Beten wir gegen die Pläne von Politikern, Christen unter der Stammesbevölkerung zusätzlich zu diskriminieren. Sie verlangen von der Zentralregierung, dass Stammesleute, die zum Christentum konvertieren, nicht von den Sonderleistungen profitieren sollten, die dem Rest der Stammesbevölkerung zustehen.

 

Oktober 2018
  • Der 65-jährige Pastor Ravi ist einer der einheimischen Christen, mit denen Open Doors schon seit vielen Jahren ­zusammenarbeitet. Beten wir, dass die unter anderem von ihm organisierten Seminare zum Umgang mit Verfolgung Frucht bringen und möglichst viele Christen durch unseren Dienst in Indien gestärkt werden.
  • Im August wurde die 9-jährige Anjali Masih im Bundesstaat Pubjab vergewaltigt und getötet, nachdem ihre Familie Christus ­angenommen hatte. Lokale christliche Leiter vermuten, dass dieser Vorfall Menschen von einer Bekehrung zum Christentum abhalten soll. Stellen wir uns im Gebet an die Seite der Eltern des Mädchens und der Christen in der Gegend.
  • Bitten wir Gott heute gemeinsam mit unseren verfolgten Geschwistern, dass er Christen vor Übergriffen schützt. Einer unserer Partner sagt: «Christen werden von Extremisten oft am Kopf oder anderen lebenswichtigen Körperteilen verletzt. Den Angreifern ist egal, ob die Person dabei stirbt. Sie wissen, dass sie nicht bestraft werden.»
  • Christliche Dorfbewohner im Bundesstaat Maharashtra sind wegen ihres Glaubens mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert. Einer unserer Kontakte erzählt: «Christen werden von der lokalen Wasserversorgung abgeschnitten und haben keinen Zugang zu staatlich subventionierten Lebensmitteln. Sie werden ständig bedroht und angegriffen.»
  • Beten wir für eine christliche Familie im Nordosten des Landes, die unter Hausarrest steht. Extremistische Hindus aus dem Dorf verweigern den Christen jeglichen Kontakt zur Außenwelt. Beten wir für unsere Geschwister, dass sie in der Bedrängnis durchhalten und nicht verzweifeln.
  • Pastor Dipender Prakash wurde von militanten Hindu-Nationalisten verprügelt und anschließend von der Polizei verhaftet. Man warf ihm vor, einige Familien zur Annahme des christlichen Glaubens gezwungen zu haben. Bitten wir Gott, dass er dem Pastor Mut und inneren Frieden gibt.
 
September 2018
  • In der Hoffnung, Christen von ihrem Glauben abzubringen, werden Kirchen zerstört und Gemeindeleiter geschlagen und bedroht. Beten wir heute spezifisch für Mut und Ausdauer für Pastoren und Gemeindeleiter, die ihre Gemeinden inmitten von ständigen Drohungen, Ausgrenzung und Verfolgung führen!
  • Bhuwan* nahm an einer von Open Doors unterstützen Schulung teil. Wir fragten ihn nach Gebetsanliegen: "Mein Gebet für mein Land ist, dass mehr Menschen zu Christus finden und die Kirche stark ist. Ich persönlich wünsche mir einen unerschütterlichen Glauben und die Möglichkeit, anderen Pastoren finanziell zu helfen."
  • Sumit* erfährt Verfolgung, seit er seinen Dienst als Pastor angetreten hat. "Nun bin ich mit vielen Herausforderungen konfrontiert, besonders mit Verfolgung und Unterdrückung. Beten Sie, dass Gott mir hilft, durchzuhalten. Ich möchte in allen Situationen seinen Willen tun. Beten Sie auch für die Sicherheit meiner Familie."
  • Denken wir besonders an Sujit und seine Familie. Er hat einen zweijährigen Sohn und zwei Töchter im Alter von 10 und 12 Jahren, die nicht mehr die Schule besuchen können, seit die Familie aus dem Dorf fliehen musste. Beten wir auch für seine Gemeinde, die Behörden und die indische Regierung.
  • Über 42.000 Christen konnten 2017 an einem Seminar zum Umgang mit der Verfolgung teilnehmen. Das Bedarf für diese Schulungen ist sehr groß. Hunderte Mitarbeiter wurden geschult, damit sie in ihrer Region an solchen Seminaren mithelfen und lehren können. Beten wir, dass diese Seminare multipliziert werden können.
  • Yenu lebt mit ihren zwei jüngeren Schwestern. Ihre Mutter starb kürzlich aufgrund einer Krankheit, ihr Vater starb bereits vor Jahren. Seit dem Tod ihrer Mutter ist es für die Familie sehr schwierig, zu überleben. "Bitte beten Sie, dass ich eine geeignete Arbeit finde, damit ich unsere Familie versorgen kann."
  • Kürzlich reisten einige Christen nach Indien, um verfolgte Christen zu treffen. Einer von ihnen erzählte: "Ich war erstaunt, wie isoliert Gemeindeleiter in bestimmten Teilen Indiens sind. Sie haben eine starke Berufung, in den Dörfern zu bleiben und zu dienen, aber es ist niemand da, der sie ermutigt." Möge Gott diese isolierten Pastoren ermutigen.

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