15.05.2020 / Niger / news
In Niger griffen junge Menschen, unzufrieden mit den wegen Covid-19 verhängten Restriktionen, unter anderem einen Pastoren an. In Niamey, der Hauptstadt Nigers, nehmen die Spannungen zu, da die Regierung zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie mobilisiert. Im Lazarett-Viertel gingen am Sonntag, dem 19. April, kurz nach 20 Uhr Jugendliche auf die Straße, um gegen die von der Regierung verhängten Restriktionen zu demonstrieren: Gotteshäuser und Schulen sind geschlossen. Ausnahmezustand und Ausgangssperren sind verhängt und auch religiöse Treffen sind untersagt. Ein muslimischer Führer...
14.05.2020 / Bangladesch / news
Telefonanrufe, Drohungen, Einschüchterungen: Sirajul, ein Christ mit muslimischem Hintergrund und jetzt Pastor, wird täglich schikaniert. Alles begann mit einem Telefonanruf an einem Abend. Eine unbekannte Stimme am Telefon stellt Sirajul merkwürdige Fragen: Was genau tut er, für welche Organisation arbeitet er, was sind seine Ziele? Das Gespräch endet mit Drohungen und der mysteriöse Anrufer sagt ihm, er solle alle christlichen Aktivitäten einstellen, sonst werde er einen hohen Preis bezahlen! Bald darauf ging Sirajul zur Polizei, um ihnen alles zu erzählen. Am selben Tag näherte...
12.05.2020 / Nigeria / news
In einer Erklärung räumte ein hoher nigerianischer Beamter ein, dass Christen wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Auch hielt er fest, dass es das Ziel der Terroristen sei, einen Religionskrieg zu provozieren. Die nigerianische Regierung anerkannt somit öffentlich, dass die Christen – die Hauptopfer der Gewalt, die das Land erschüttert – wegen ihres Glaubens angegriffen werden. Lai Mohammed, Minister für Information und Kultur: »Terroristische Gruppen wie Boko Haram und der Islamische Staat in Westafrika greifen Christen und christliche Dörfer mit einem bestimmten Ziel an: Einen...

Der Weltverfolgungsindex ist eine jährlich aktualisierte Liste von 50 Ländern, die nach dem jeweiligen Ausmaß der Christenverfolgung klassifiziert sind. Jedes Land verfügt über eine eigene Seite, die das Profil sowie alle Artikel und Informationen zum betreffenden Land enthält.

Den aktuellen Weltverfolgungsindex können Sie hier als pdf herunterladen : Weltverfolgungsindex 2019

 

 

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Unsere sozio-ökonomischen Hilfsprojekte sind unentbehrlich für das Überleben der Kirche in Gebieten, wo sie verfolgt wird. Die christlichen Minderheiten werden oft ausgegrenzt. Sie finden keine Arbeitsmöglichkeiten und leben in Armut und Elend.

Open Doors verpflichtet sich außerdem, in humanitären Notsituationen Nothilfe für verfolgte Christen zu leisten.

Jährlich erhalten über 500.000 Personen weltweit in Form von Nothilfe Unterstützung durch Open Doors.

Projektbereiche:

  • Hilfe zur Selbsthilfe, Gründung von Kleinst-Unternehmen mit Hilfe von Kleinkrediten
  • Alphabetisierungskurse und berufliche Ausbildung, Schulen
  • Nothilfe und medizinische Hilfe
  • Zufluchtszentren
  • Projekte im Bereich der Gemeinwesenarbeit

Überblick über unsere Projektarbeit

Bruder Andrew, der "Schmuggler Gottes" reiste 1955 zum ersten Mal in ein kommunistisches Land hinter dem "Eisernen Vorhang".
Damit wurde der Grundstein für über 60 Jahre Dienst an den verfolgten Christen in rund 60 Ländern gelegt.

Neben der bedürfnisorientierten Hilfe in Ländern mit Christenverfolgung wurden mittlerweile in über 20 Ländern der sogenannten "freien Welt“ Open Doors-Büros eröffnet. Sie unterstützen die Projekte von Open Doors International, informieren über die weltweite Christenverfolgung und rufen zu Gebet und praktischer Hilfe auf.

Seit Anfang 2012 hat Open Doors eine Regionalstelle in Österreich. Vom Wiener Büro aus betreuen zwei Mitarbeiter Ihre Anfragen und Anliegen und unterstützen Sie in Ihrem Engagement für verfolgte Christen.