14.09.2020 / Bangladesch / news

Zyklon, Covid-19, Überschwemmungen: Viele Christen in Bangladesch sind schwer betroffen, obwohl sie oft unterhalb der Armutsgrenze leben. Wegen des Wirbelsturms, der im vergangenen Mai durch einen Teil des Landes zog, haben einige kein Dach über dem Kopf. Andere haben kein Einkommen und können ihre Familien nicht mehr ernähren. Dies gilt insbesondere für Tagelöhner. Ganze Familien bleiben ohne Nahrung zurück.

11.09.2020 / Indien /, Myanmar /, Bangladesch / news

In Asien leiden viele Christen als Folge der Gesundheitskrise von Covid-19 unter Unterernährung. Einige waren vom Hungertod bedroht, weil sie nicht arbeiten können oder bei der Nahrungsmittelverteilung wegen ihres Glaubens übergangen werden. Die Teams unserer Partner vor Ort wurden mit Hilferufen überschwemmt. Dank Ihrer Unterstützung haben bisher bereits 163.000 Christen in Asien von unserer Hilfe profitiert. Während die Nothilfe fortgesetzt wird, leiten wir die zweite Phase ein, die für das Überleben der verfolgten Kirche von entscheidender Bedeutung ist.

04.09.2020 / Nordkorea / news

Anfang August verschlimmerten Überschwemmungen die in Nordkorea herrschende humanitäre Notsituation noch weiter. Auch wenn das Regime weiterhin erklärt, dass es keinen einzigen Covid-19-Fall im Land gebe, kämpfen die Behörden gegen eine Ausbreitung der sogenannten «Geisterkrankheit». Viele Nordkoreaner sind so unterernährt, dass sie unerwartet schnell sterben. Um die Verbreitung von Covid-19 zu verhindern, wurden auch die Sicherheitsmassnahmen an der Grenze zu China weiter verschärft, damit ist es für die nordkoreanischen Christen schwieriger, lebensnotwendige Hilfe zu erhalten.

28.08.2020 / Laos / news

Im Norden von Laos werden Christen buddhistischer Herkunft von ihren Dorfgemeinschaften ausgeschlossen und tätlich angegriffen. Das haben auch der 43-jährige Sop*und seine Frau Dana* erlebt. Doch sie sind fest entschlossen, Jesus unter allen Umständen treu zu bleiben. Das Ehepaar kann nun Alphabetisierungskurse anbieten; die Ausbildung dafür haben sie von lokalen Partnern von Open Doors erhalten. Diese Tätigkeit bringt ihnen größere Wertschätzung von den anderen Dorfbewohnern ein.

21.08.2020 / Iran / news

Es ist über drei Jahre her, seit Victor Bet-Tamraz zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt wurde und seine Frau Shamiram vor über zweieinhalb Jahren zu fünf Jahren. Beide legten Berufung gegen die Urteile ein. Am vergangenen 19. Juli wurden sie von ihrem Anwalt informiert, dass ihre letzte Berufung gegen ihr hartes Strafurteil gescheitert ist. Sie sahen keinen anderen Ausweg, als den Iran am 15. August zu verlassen, einige Stunden bevor Shamiram ihre Haftstrafe im Evin-Gefängnis hätte antreten sollen. Zurück bleibt ihr Sohn Ramiel Bet-Tamraz.