15.03.2019 /
Indien
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Indien: Ermutigen Sie die indischen Christen mit einer Botschaft

Im vergangenen September haben wir die zweijährige Kampagne «Impact Indien» gestartet. Ab sofort haben Sie auf unserer Webseite die Möglichkeit, indische Christen mit kurzen Botschaften zu ermutigen. Machen Sie mit!

Gerne möchten wir Ihnen Pastor Neelesh* vorstellen, dessen Geschichte an die von Hiob erinnert: er verlor seinen einzigen Sohn, seine Felder, seine Arbeitsstelle, sein Haus - aber er hielt an seinem Glauben fest und tut es bis heute. Noch immer arbeitet er als Pastor, obwohl er von seinen Nachbarn und seiner Gemeinschaft verfolgt wird.

Pastor Neelesh erzählt von dieser schmerzhaftesten aller Verlusterfahrungen: «Es war vor zehn Jahren. Mein Sohn, der damals sieben Jahre alt war, war von den buddhistischen Jungen in seinem Internat, die gegen das Christentum waren, schwer geschlagen worden. Als ich davon erfuhr, eilte ich ins Internat und fuhr ihn ins Krankenhaus. Er starb auf dem Weg dorthin. Er starb in meinen Armen. Ich konnte nichts tun.»

«Ich war wütend auf Gott und verwirrt. Ich konnte seine Absicht in all dem nicht erkennen. Warum sollte er meinen unschuldigen Siebenjährigen sterben lassen, wenn mich einmal derselbe Gott aus meinem Totenbett herausgeholt hatte?» Ihre Verzweiflung ertränkten Neelesh und seine Frau im Alkohol. Eines Tages, als er Nachschub kaufen wollte, traf er im Geschäft auf seinen Pastor. Dieser stellte ihm eine Frage, die sein Leben veränderte: 'Willst du deinen Sohn wiedersehen?' «Ich wurde sehr wütend. Ich sagte: 'Machst du dich über mich lustig? Du weisst, dass er schon lange tot ist!' Zu meinem Erstaunen antwortete der Pastor: 'Wenn du so trinkst und Jesus verlässt, wirst du deinem Jungen, der jetzt im Himmel ist, nie mehr begegnen.'»

Neelesh sagt, dass von da an ein tiefer Friede sein Herzen erfüllte. Er tröstete seine Frau und nahm seinen Dienst wieder auf. «Es war, als hätte Gott mich völlig wiederbelebt. Seither setze ich mich mit mehr Glauben und Eifer als je zuvor für Gottes Reich ein. Ich werde mein Dorf nicht verlassen, weil ich berufen wurde, dort zu dienen. Ich glaube, dass die Menschen eines Tages erkennen werden, wer Christus ist.»

Mit einer Botschaft können Sie indische Christen, wie Pastor Neelesh, ermutigen und sie wissen lassen, dass Sie nicht alleine sind und Sie für sie beten.

*Deckname