25.09.2020 / Laos /, Myanmar /, Bhutan / news

Aus Sicht der Buddhisten stört die Anwesenheit von Christen die «soziale Harmonie», weil sie die Traditionen nicht mehr einhalten. Ein Pastor erklärt: «In gewissen buddhistischen Gesellschaften werden die Christen als Fluch angesehen. Aus einer eher politischen Sicht wird den Christen vorgeworfen, die Kultur des Landes zu zerstören.» Die Kirche in Laos, Myanmar, Bhutan und Sri Lanka ist lebendig und wächst. Unsere Partner vor Ort stärken die Christen mit buddhistischem Hintergrund mit Ihrer Hilfe durch Bibelschulung und sozio-ökonomische Projekte.

18.09.2020 / Eritrea / news

Am 9. September 2020 ließ die eritreische Regierung rund 20 langjährige christliche Gefangene gegen Kaution frei, möglicherweise wegen der Covid-19-Pandemie. Eritrea steht auf Platz 6 des Weltverfolgungsindex. Zwischen 1200 und 3000 weitere Christen bleiben wegen ihres Glaubens unter entsetzlichen Bedingungen inhaftiert. So auch Shiden (Pseudonym), der über zehn Jahre in drei verschiedenen Gefängnissen verbrachte. Schließlich wurde er freigelassen, aber er bleibt innerlich zerbrochen. All seine Qualen hat Shidens Glaube dennoch unbeschadet überstanden.

14.09.2020 / Bangladesch / news

Zyklon, Covid-19, Überschwemmungen: Viele Christen in Bangladesch sind schwer betroffen, obwohl sie oft unterhalb der Armutsgrenze leben. Wegen des Wirbelsturms, der im vergangenen Mai durch einen Teil des Landes zog, haben einige kein Dach über dem Kopf. Andere haben kein Einkommen und können ihre Familien nicht mehr ernähren. Dies gilt insbesondere für Tagelöhner. Ganze Familien bleiben ohne Nahrung zurück.

11.09.2020 / Indien /, Myanmar /, Bangladesch / news

In Asien leiden viele Christen als Folge der Gesundheitskrise von Covid-19 unter Unterernährung. Einige waren vom Hungertod bedroht, weil sie nicht arbeiten können oder bei der Nahrungsmittelverteilung wegen ihres Glaubens übergangen werden. Die Teams unserer Partner vor Ort wurden mit Hilferufen überschwemmt. Dank Ihrer Unterstützung haben bisher bereits 163.000 Christen in Asien von unserer Hilfe profitiert. Während die Nothilfe fortgesetzt wird, leiten wir die zweite Phase ein, die für das Überleben der verfolgten Kirche von entscheidender Bedeutung ist.

04.09.2020 / Nordkorea / news

Anfang August verschlimmerten Überschwemmungen die in Nordkorea herrschende humanitäre Notsituation noch weiter. Auch wenn das Regime weiterhin erklärt, dass es keinen einzigen Covid-19-Fall im Land gebe, kämpfen die Behörden gegen eine Ausbreitung der sogenannten «Geisterkrankheit». Viele Nordkoreaner sind so unterernährt, dass sie unerwartet schnell sterben. Um die Verbreitung von Covid-19 zu verhindern, wurden auch die Sicherheitsmassnahmen an der Grenze zu China weiter verschärft, damit ist es für die nordkoreanischen Christen schwieriger, lebensnotwendige Hilfe zu erhalten.