08.03.2021 / Nigeria / news

Fast sieben Jahre nach dem Angriff von Boko Haram auf die staatliche Mädchenschu­le in Chibok befinden sich immer noch 112 Mädchen in Gefangenschaft. Die grau­same Islamisierung durch Angriffe, Entführungen und Missbrauch geht weiter. Open Doors hat zahlreichen Überlebenden einer Ent­führung durch Boko Haram und anderen Opfern von ge­schlechtsspezifischer Gewalt in Nigeria emotionale und praktische Unterstützung geboten.

08.03.2021 / Mexiko / news

Silvia und Leopoldo leben nicht mehr in der kleinen Stadt, in der sie selbst auf­gewachsen sind und ihre drei Kinder großgezogen haben. Das Pastorenpaar musste die Kleinstadt in Oaxaca im Landesinneren von Mexiko verlassen, seit sie als pro­testantische Christen in der abgelegenen Gegend verfolgt wurden, weil sie nicht mehr der traditionellen Religion an­gehören.

05.03.2021 / news

Die gezielte geschlechtsspezifische Verfolgung von Frauen und Männern schadet nicht nur der Einzelperson, sondern einer ganzen Gemeinschaft. Das geht aus unserem Jahresbericht  über geschlechtsspezifische religiöse Verfolgung 2021 hervor. Diejenigen, die ohnehin schon verwundbar sind, wurden durch die Pandemie noch verwundbarer. Die Verfolgung und der Widerstand, dem viele Christen ausgesetzt sind, haben sich dadurch noch verstärkt. 
Angesichts dieser komplexen Probleme schlägt der Bericht Wege vor, um die Resilienz der verfolgten Kirche zu stärken. 

26.02.2021 / Algerien / news

Drei Christen wurden im Jänner 2021 in Algerien wegen Blasphemie verurteilt. Diese ungerechtfertigten Verhaftungen erschweren zusätzlich die Wiedereröffnung der Kirchen, die wegen Covid-19 geschlossen wurden. Sie erinnern auch an den prekären Status der Kirchen im Land. Von den 13 Kirchen, die seit 2018 zwangsweise geschlossen wurden, bekamen effektiv nur drei Recht vor den Behörden, nachdem sie Klage eingereicht hatten. In diesem feindseligen Kontext finden die algerischen Christen neue Wege, um ihren Glauben auszuleben und zu bezeugen.

19.02.2021 / Myanmar / news

Die jüngste Machtübernahme durch die Armee lässt weitere Einschränkungen für die Kirchen befürchten. In der Region Bago wurden bereits die Häuser von Hunderten Christen zerstört. Die Gläubigen mussten trotz der Kälte in den Dschungel fliehen. 
Die Verbindungen zwischen der Armee und der radikalen buddhistischen Bewegung sind bekannt. Das erklärt, warum Christen in Myanmar seit Jahrzehnten regelmäßig von der Armee bedroht werden. Dass diese Tatsache verborgen bleibt, liegt vor allem daran, dass sich das an sehr abgelegenen Orten abspielt.